Bergfinken (Fringilla montifringilla) sieht man in Nord- und Nordosteuropa. Lebensraum: Sie brüten in Nadel-, Erlen- und Birkenwäldern in Skandinavien. Der Bergfink (Fringilla montifringilla) wird auch Nordfink genannt. Bergfinken sieht man bei uns in Deutschland nur als Wintergast oder Durchzügler. Viele Bergfinken überwintern bei uns in Hamburg. Bergfinken gehören zu den Zugvögeln und ihr Überwinterungsgebiet liegt im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Wenn Bergfinken auf dem Zug sind, sind es riesige Schwärme und es kommen einige Hunderttausend zusammen. Im Sommer sieht man die Vögel nur in kleinen Gruppen. Mit ihren 15 cm sind sie genauso groß wie der Buchfink. Sucht Ihr nur das Alter, die Feinde, das Gewicht, die Brutzeit, die Flügelspannweite und die Größe, dann schaut unten im Steckbrief nach. Aussehen: Wie sieht ein Bergfink aus? Dazu auch ein paar Bilder. Die Bergfinken-Männchen im Sommerkleid haben einen schwarzen Kopf und Rücken, Brust und Schulter sind lebhaft orange, der Bauch ist weiß, an den Flanken sind dunkle Flecken und der Schwanz ist schwarz mit einem weißen Bürzel.
Das Männchen im Winterkleid hat am Kopf und am Rücken eine Schuppenzeichnung und an den Flanken dunkle Flecken. Die kleinen Vögel haben eine Flügelspannweite von ca. 28 cm und ein Gewicht von 23g.
Das Bergfinken Weibchen hat einen hellen Fleck am Hinterkopf mit dunklen Seitenstreifen, ihre Schulter ist orange bräunlich, die Brust hell orange und der Bauch ist weiß. Die Farben sind blasser als beim Männchen.
Der Bergfink hat eine Jahresbrut in der Zeit von Mai bis Juni. Sie bauen ihre napfförmigen Nester aus Flechten, Gras, Moos und Blättern in Birken-, Buchen- und Erlenwäldern. Der Bergfink legt 5 bis 7 Eier. Die Brutdauer beträgt 14 Tage und anschließend werden die Jungen von beiden Eltern 14 Tage im Nest (Nesthocker) mit Nahrung versorgt. Die Nahrung der Bergfinken besteht aus Insekten, Würmern, Spinnen, Sämereien und Beeren. Die Nahrung der Altvögel besteht überwiegend aus Sämereien. Der Ruf, die Stimme des Bergfinken ist ein “Quäk” oder “quäik” und deshalb nennt man ihn hin und wieder “Quäker”. In seinem Brutgebiet im Sommer muss der Bergfink gut aufpassen, denn die Feinde lauern überall. Sein größter Feind ist der Merlin. Die Vögel haben kaum eine Chance diesem geschickten Flieger zu entkommen. Und wenn die Bergfinken zum überwintern in Hamburg sind, dann zählt der Sperber zu ihrem größten Feind. Viele Bergfinken sterben im Alter bis zu einem Jahr, durch ihre Fressfeinde.
Von Oktober bis März kann man Bergfinken auch im eigenen Garten an Futterstellen beobachten, wie sie sich dort Sonnenblumkerne und Nüsse holen.
Wie immer zum Schluss noch ein paar Bilder und Fotos vom Bergfinken. Wollt Ihr mehr Bilder und Fotos von Vögeln in der Natur sehen,dann besucht meine Seiten Küken-Bilder oder Vogelbilder und Vogelfotos.
Meine Bergfink Seite ist für Projekte im Kindergarten und in der Schule für Vorträge in Biologie, für Artensteckbriefe und für Referate im Biologieunterricht sehr beliebt. Wollt Ihr zum Thema, wissen der Vögel etwas erfahren, dann besucht meine Seiten: Was wissen Vögel und Intelligente Krähe. Weiterhin viel Spass auf meinen anderen Seiten, wie z.B. der Eichelhäher oder der Uhu. Und nun viel Spaß bei der eigenen Vogelbeobachtung, denn Vögel beobachten bringt immer wieder Spaß.
Da ich oft Anfragen nach Steckbriefen bekomme, folgt jetzt ein kleiner Steckbrief über den Bergfinken
Größe: 15 cm
Gewicht: 23g
Flügelspannweite:28 cm
Eier: 5-7
Brutdauer: 14 Tage
Nestlingsdauer: 14 Tage
Nahrung: Sämereien, Insekten, Beeren
Alter: 5 Jahre
Zugvogel: Ja
Feinde: Falken, Sperber, Katzen, Eichhörnchen
Weitere Infos und Steckbriefe über Finken, unter Finken Steckbriefe.
Beobachtungen, Fotografien, Vogel-Bilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg
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