vorheriger Artikel nächster Artikel

Der Grauschnäpper

Der Grauschnäpper (Muscicapa striata) gehört zur Familie der Fliegenschnäpper. Den kleinen graubraunen Vogel sieht man bei uns in Deutschland von April bis September. Sie gehören zu den Zugvögeln. Verbreitung: Man kann sie in Europa, in Asien und in Afrika beobachten. Der Grauschnäpper ist mit einer Größe von ca. 14 cm und einer Flügelspannweite von ca. 26 cm genauso groß wie die Spatzen. Wie sehen Grauschnäpper aus? Zum Aussehen und bestimmen zeige ich Euch Bilder. Wollt Ihr wissen wo und wann sie brüten, was sie fressen, die Fortpflanzung, das Alter, die Größe, die Feinde, die Anzahl der Eier/Gelegegröße oder womit sie ihre Jungen füttern, dann schaut unten im Steckbrief für Kinder nach.

Aussehen vom Grauschnäpper

Bild zum Aussehen und bestimmen vom Grauschnäpper

Grauschnäpper Männchen und Weibchen sehen im Gefieder gleich aus. Der Unterschied liegt in der Größe und im Gewicht. Das Weibchen ist etwas größer und schwerer. Nun zum Federkleid, den Augen, dem Schnabel und den Beinen. Die Oberseite des Gefieders ist graubraun, auf den Flügeln sind helle Federbänder, die Unterseite ist hellgrau gestrichelt, der Kopf ist hellgrau gestrichelt, der Schnabel ist breit und spitz, die Augen sind dunkel und die Beine sind schwarz.

Bild zum Aussehen und bestimmen vom Grauschnäpper

Lebensraum vom Grauschnäpper

Der Lebensraum vom Grauschnäpper ist sehr abwechslungsreich. Wie sieht der Lebensraum aus? Der Grauschnäpper bewohnt Wälder aller Art, Friedhöfe, Parks, Allen und Gärten in Städten und Dörfern. Der Grauschnäpper ist sehr variabel in der Wahl von Nistplätzen. Seine Brutplätze befinden sich in Höhlen, Halbhöhlen, Astgabeln, Mauerspalten an Gebäuden und in Nistkästen.

Bild zum Lebensraum vom Grauschnäpper

Balz, Stimme/Ruf, Brutzeit, Brutverhalten

Die Balz findet schon im Winterquartier statt und wird am Brutplatz fortgesetzt. Während der Balz hört man vermehrt ihre Rufe/Stimme. Der Ruf, die Stimme ist ein pst und der Warnruf ist ein teckteck.

Bild zur Balz, Brutverhalten vom Grauschnäpper

Der Grauschnäpper hat ein bis zwei Jahresbruten in der Zeit von Mai bis Juli. Ihr Nest bauen sie in einer Höhle/Halbhöhle (Baumhöhle, Mauerspalte, Dachunterständen, Nistkästen). Das Nest besteht aus Halmen, Moos, Federn und Tierhaaren. Sie legt 4-6 weiße Eier mit grauen und rostroten Flecken. Die Brutdauer beträgt ca. 13 Tage. Die Jungvögel gehören zu den Nesthockern. Die Jungen werden im Nest von beiden Eltern ca. 15 Tage mit Nahrung versorgt. Haben die Jungen ihr Nest/Brutplatz verlassen werden sie noch einige Tage gefüttert bis sie flügge/selbständig sind.

Bild zu Brutplatz vom Grauschnäpper - Höhlen/Halbhöhlenbrüter

Nahrung vom Grauschnäpper

Was fressen Grauschnäpper? Die Nahrung vom Grauschnäpper besteht überwiegend aus fliegenden Insekten. Wie z.B. Eintagsfliegen, Mücken, Schwebfliegen, Libellen, Schmetterlingen und Hummeln. Zu ihrer Nahrung/Futter gehören aber auch Blattläuse, Larven, Käfer und Würmer. Grauschnäpper gehören zu den Ansitzjägern, sie fangen fliegende Insekten die sie vom Ansitz aus erspähen.

Bild zur Nahrung vom Grauschnäpper - Fängt fliegende Insekten

Feinde vom Grauschnäpper

Die Grauschnäpper gehen immer mehr zurück. Es ist kein Wunder, der Mensch vernichtet nicht nur die Lebensräume sondern vergiftet auch ihre Nahrung/Futter. Zu den natürlichen Feinden zählt das Wetter (Starkregen, Sturm, Hagel), die Vogelkrankheiten, die Parasiten, die Greifvögel, die Katzen, die Marder und die Rabenvögel.

Bild zu Feinde - Wetter, Insektizide, Falken, Mensch, Sperber, Parasiten

Da ich oft Anfragen nach Steckbriefen bekomme, folgt jetzt ein kleiner Steckbrief für Kinder über den Grauschnäpper und außerdem der Name in verschiedenen Sprachen, wie z.B. in Latein, in Englisch, in Spanisch, in Französisch und in Italienisch.

Grauschnäpper Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Muscicapa striata
Art: Grauschnäpper
Englischer Name: Spotted Flycatcher
Spanischer Name: Papamoscas gris
Französischer Name: Gobemouche gris
Italienischer Name: Pigliamosche
Familie: Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
Verbreitung: Europa, Asien, Afrika
Vorkommen: Wälder, Städte, Dörfer, Parks, Gärten, Friedhöfe
Größe: 14-15 cm
Gewicht: 15-18g
Flügelspannweite: 24-26 cm
Schnabel: Unter Kopf/Schnabelform
Geschwindigkeiten: unter Geschwindigkeit der Vögel
Bruten: 1-2 Jahresbruten
Fortpflanzung/Paarungszeit: April bis Juni
Brutplatz: Höhlenbrüter – Gebäude, Nisthilfen, Baumhöhlen
Brutzeit: Mai bis Juli
Anzahl der Eier/Gelegegröße: 4-6
Brutdauer: 12-14 Tage
Nestlingsdauer: 15-17 Tage
Wann lernen Grauschnäpper fliegen
Nahrung: Insekten, Larven, Würmer, Käfer
Alter: 5 Jahre Lebenserwartung
Liste der Feinde: Wetter, Parasiten, Insektizide, Sperber, Katzen, Falken Wiesel, Mensch
Zugvogel: Ja
Die fünf Sinne vom Grauschnäpper
Weitere Steckbriefe und Infos über Brutverhalten der Vögel, unter Vogelsteckbriefe und alles über Vögel

Bilder zu meinen Beobachtungen

Grauschnäpper im Garten Falke Feind vom Grauschnäpper Lebensraum vom Grauschnäpper
Bilder zu meinen Beobachtungen beim Grauschnäpper

Wollt Ihr zum Thema Vogelkunde – Wissen der Vögel etwas erfahren, dann besucht meine Seiten: Was wissen Vögel und Intelligente Krähe. Unterrichtsentwurf Vögel: Meine Seite der Grauschnäpper ist für Projekte im Kindergarten, in der Stadtteilschule, im Gymnasium, an der Uni und in der Schule für Vorträge, Präsentationen und Aufsätze in Biologie, in Zoologie, im Sachunterricht, für Artensteckbriefe, für Arbeitsblätter und für Referate oder einen Aufsatz im Biologieunterricht sehr beliebt. Hier findet Ihr Stichpunkte, Merkmale und Besonderheiten für Eure Steckbriefvorlage (Grundschule, Realschule, Gymnasium) über Vögel. Sucht Ihr Tiersteckbriefe, dann besucht meine Seite: Steckbriefe über Tiere. Wie z.B. Hund, Katze, Maus, Pferd, Eichhörnchen, Schaf u.s.w.

Unsere schönsten Singvogel-Beobachtungen haben wir in Europa auf Island, in Skandinavien (Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark), in Holland, in Irland, in Schottland, in England, in Ungarn, in Österreich, in Frankreich, in Portugal, in Italien, in der Schweiz, in Belgien, in Griechenland, in Luxemburg, in Spanien, in Portugal in Deutschland in Berlin, in Hamburg an der Elbe, in Bremen, in NRW, in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz, in Hessen, im Saarland, in Bayern, in Schleswig-Holstein, in Mecklenburg-Vorpommern in der Lewitz, in Thüringen, in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen gemacht.

Beobachtungen, Fotografien, Bilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg

Hier gelangen Sie zurück zur Startseite.