Ihr wollt etwas über die Vogelfeder und das Gefieder der Vögel wissen? Grob
gesagt, die Vogelfeder ist die Kleidung von den Vögeln. Die Feder vom Vogel sagt
uns auch, z.B. ob der Vogel gesund oder krank ist. Dies und vieles mehr erfahrt
Ihr hier.
Übersicht: Die Vogelfeder ist nicht nur zum fliegen da! Denn es gibt einige
Vögel die können gar nicht fliegen und besitzen trotzdem Federn. Wie z.B. der
flugunfähige Kiwi, der Pinguin, der Strauß und der Nandu. Mit Vogelfedern kann
man schreiben, manche Menschen tragen Vogelfedern als Kopfschmuck oder Hüte
werden damit geschmückt. Vogelfedern werden auch in Daunen-Jacken und in Betten
verarbeitet. Wie Ihr seht ist die Vogelfeder beim Menschen sehr beliebt. Ich
zeige Euch viele Bilder, vom Gefieder und von der Feder, zum besseren
Verständnis. Feder-Arten: Auf dem nächsten Foto seht Ihr Federn von der
Handschwinge, von der Armschwinge, von der Handdecke, von der Armdecke, vom
Bauch und Daunenfedern von der Flanke.
Viele Kinder stellen bei mir Anfragen zu ihrem Biologie-Unterricht. Wie sieht eine Feder (Singular penna) aus, wie sieht ein Federkleid aus, wozu ist eine Vogelfeder da, warum hat ein Vogel Federn, wie ist eine Feder aufgebaut, Bestimmung und Bedeutung von Vogelfedern, wie kann ich gefundene Federn identifizieren, wie werden Federn gereinigt, lässt eine Vogelfeder Luft durch, was ist eine Mauserfeder und was muss eine Vogelfeder sonst noch alles erfüllen? Es ist nicht immer einfach die richtigen Worte zu finden. Zum Aussehen der Vogelfeder zeige ich Euch Bilder. Zur Funktion der Feder: Die Feder muss den Vogel vor Nässe, Kälte, Staub und vor Sonne schützen. Die Daunen schützen den Vogel vor Kälte und Wärme. Die Deckfedern schützen vor Wasser, Staub, Schmutz und dienen auch der Tarnung. Steuerfeder und Schwungfeder werden zum fliegen benötigt. Die Feder muss leicht sein, damit der Vogel auch weite Strecken fliegen kann. Bei einem zu großen Gewicht würde der Vogel zu viel Energie verbrauchen und könnte nicht lange fliegen.
Besonderheit und Aufbau: Zum Aufbau der Vogelfeder zeige ich Euch zwei Bilder. Auf dem zweiten Bild seht Ihr die Fahne von der Feder in Vergrößerung. Die Fahne besteht aus vielen Ästen die miteinander/ineinander verhakt sind. So wird die Feder luftundurchlässig und in sich stabil, und der Vogel kann damit gut fliegen. Sind bei vielen Federn (Arm- und Handschwingen) die Äste beschädigt, kann der Vogel schlecht oder gar nicht mehr fliegen.
Die Feder darf beim fliegen so gut wie keine Geräusche machen. Das ist z.B.
wichtig bei Eulen und Greifvögeln, die andere Vögel und kleine Säugetiere
fressen, damit sie beim Anflug der Beute nicht durch die Geräusche verraten
werden. Die Feder muss Wasser- und Schmutzabweisend sein. Die Feder muss
elastisch sein, damit sie nicht bei jedem Anstoß beschädigt wird und der Vogel
nicht mehr fliegen kann. Die Feder muss nachwachsen, wenn sie verschlissen ist.
Mit defekten Federn kann der Vogel schlecht fliegen. Ein Vogel muss immer gut
fliegen können, davon hängt sein Überleben in der Natur ab. Einmal im Jahr, bei
der Mauser, erneuern die Vögel ihr Gefieder. Viele Vogelarten haben
Mauserplätze, an denen sie gemeinsam die Zeit mit Artgenossen verbringen, bis
die neuen Federn nachgewachsen sind. Was ist eine Mauser oder Mauserfeder? Es
ist das Abwerfen der alten Federn, die jedes Jahr bei den Vögeln neu
nachwachsen, damit sie immer ein intaktes Federkleid haben. Mit Mauserfedern
kann man gute Versuche machen.
Es folgt ein einfacher Versuch für Biologie zu dem wir zwei Vogelfedern
brauchen. Je weicher die Außen- und Innenfahne einer Feder ist, umso weniger
Geräusche hört man beim fliegen der Vögel. Vergleicht eine Feder vom Höckerschwan und vom Uhu (Eule) und Ihr werdet feststellen, wenn
Ihr die Feder in der Luft hin und her haut oder durch eure Finger zieht, das
eine weiche Feder fast keine Geräusche verursacht. Uhu-Feder/Eule-Feder machen
keine Geräusche und die Höckerschwan-Feder ist sehr laut. Das sind einige
Beispiele was eine Feder alles können und aushalten muss.
Für den Vogel sind die Federn nicht nur zum fliegen da, sie dienen auch zur
Tarnung der Vögel und um sich bei der Balz zur Schau zu stellen. Ich sage nur,
der Pfau. Dem Pfau, mit dem schönsten Gefieder (am meisten Pfauenaugen ) laufen
die ganzen Weibchen nach.
Die Vögel tragen bei der Balz ihr Prachtkleid, im Winter das Schlichtkleid, bei
Jungvögeln ist es das Jugendkleid und dann spricht man noch bei Vögeln von der
Immatur im ersten Federkleid, im zweiten Federkleid, im dritten Federkleid, im
vierten Federkleid und im fünften Federkleid. Bei der Immatur sehen die Federn
immer nach der Mauser anders aus. Viele Vögel sind erst im fünften Jahr mit
ihrem Federkleid fürs ganze Leben fertig. Bei Möwen kann man die verschiedenen
Federkleider gut sehen. Was bei vielen Vogelarten nicht der Fall ist. Im Winter
tragen die Limikolen ihr Schlichtkleid. Was
für die Vögel das Prachtkleid ist, ist für die Menschen das Hochzeitskleid, das
Ballkleid, der Smoking oder der Frack.
Nicht nur für den Vogel hat die Feder eine große Bedeutung, sondern auch für den Menschen. Es gibt Fachgeschäfte, wo sich jeder Vogelfedern in jeder erdenklichen Farbe zum basteln kaufen kann. Viele Menschen sammeln Eulen-Federn und Greifvogel-Federn als Hobby. Die Artenbestimmung anhand einer Vogelfeder (Mauserfeder) ist ein spannendes Hobby. Vögel werden weltweit ihrer Federn wegen bejagt, um mit den Vogelfedern Geschäfte zu machen. Die Daunen oder Dunen-Federn von Vögeln sind sehr begehrt, weil sie gut isolieren. Aus Daunen-Federn werden Betten und Daunen-Jacken hergestellt. Aus vielen anderen Vogelfedern werden Kopfschmuck und andere Bekleidungsstücke hergestellt. Die Eingeborenen schmücken sich von jeher mit Vogelfedern. Und so muss jeder Vogel Federn lassen. Auf Island werden jedes Jahr die Federn von wilden Eiderenten eingesammelt und verkauft. Mehr unter die Eiderente. Und wie immer seht ihr dort viele Bilder, wie den Enten die Daunen geklaut werden. Die Bilder kann man auch zur Bestimmung und Erkennung von Federn nutzen.
Die Vögel verbringen täglich sehr viel Zeit mit der Reinigung und Pflege von ihrem Gefieder. Vögel nehmen fast täglich ein Staubbad, ein Wasserbad oder ein Sandbad um ihre Federn von Schmutz und Parasiten zu befreien. Jede Feder wird einzeln gereinigt. Wasservögel fetten ihr Gefieder nach der Reinigung neu ein, damit das Gefieder wasserundurchlässig wird. Viele Milben-Arten schädigen das Gefieder der Vögel. Auch Stress kann bei Vögeln zur Schockmauser und zur Gefiederstörung führen. Mehr unter, Gefiederstörungen bei Junguhus.
Nach der Gefiederpflege muss das Gefieder richtig geordnet werden. Dazu strecken sich die Vögel. Es ist egal ob es ein Singvogel, ein Greifvogel, eine Eule oder ein Wasservogel ist, bei allen sieht es etwa gleich aus. Mehr dazu unter, der Artist. Da könnt Ihr sehen, wie sich der Vogel streckt um seine Federn zu ordnen. Vögel müssen zu jeder Zeit gut fliegen können,um ihren Feinden zu entkommen. Was für Flugarten gibt es? Es gibt den Ruderflug, den Gleitflug, den Segelflug und den Sturzflug.
Die Vögel benutzen ihre Federn auch um sich unter einander zu verständigen und zu kommunizieren. Mehr unter, wie Kommunizieren Uhus. Sie nutzen ihr Gefieder auch um sich größer zu machen, wenn Feinde im Anmarsch sind. Dazu zeige ich Euch ein paar Bilder.
Wenn es Nahrungsmangel bei der Aufzucht der jungen Vögeln gibt, sieht man dies auch am Gefieder. Gut ist dies z.B. bei Krähen zu sehen, wenn sie weiße Flecken im Gefieder haben. Dazu einige Bilder. Wie sich die Federn bei Vögeln nach und nach entwickeln, könnt Ihr auf meinen Seiten der Mäusebussard und Aufzucht junger Wanderfalken sehen. Dort habe ich viele Bilder, auf denen Ihr sehen könnt, wie schnell Vogelfedern wachsen. Jeden Tag sieht man Veränderungen (in Größe und Farbe) bei den Vogelfedern.
Ist man im Wald, auf einer Wiese oder in der Stadt unterwegs und man findet einen großen Haufen Vogelfedern, ist das ein Rupfplatz vom Greifvogel oder einer Eule. Was können uns die Federn vor Ort so alles verraten? Anhand der Farbzusammenstellung und der Größe der Federn, kann man erkennen um was für einen Vogel es sich gehandelt hat. Das ist aber noch nicht alles. Anhand der Rupfungen, kann man auch erkennen ob der Vogel von einem Säugetier, von einer Eule oder von einem Greifvogel erbeutet worden ist. Säugetiere beißen die Federn meistens am Kiel, beziehungsweise am Schaft ab. Eulen und Greifvögel haben unterschiedliche Rupfmethoden. Einige Raubvögel rupfen die Federn büschelweise aus, und andere einzeln. Man erkennt es häufig auch an der Lage der Rupfplätze, ob es sich um Eulen-Rupfplätze oder andere Greifvogel-Rupfplätze handelt. So lernt man durch die Vogelfeder sehr viel über Vögel und ihr Verhalten.
Was für Vogelfedern gibt es? Es gibt beim Vogel die Daunen oder
Dunen-Federn, die Brustfedern, die Rückenfedern, die Deckfedern, die
Schwanzfedern, die Steuerfeder, Federn aus der Handschwinge und Federn aus der
Armschwinge. Was verrät uns die Vogelfeder? Die DNA,
das Geschlecht vom Vogel, welche Schadstoffe der Vogel mit seiner Nahrung
aufgenommen hat, Mangelerscheinung bei der Nahrung spiegeln sich in den Federn
wieder, was für Krankheiten der Vogel hat und noch vieles mehr. Dies alles
können Wissenschaftler heutzutage aus einer Vogelfeder herausfinden.
Auf dem nächsten Foto könnt Ihr ein Federkleid vom Falken sehen, auf dem alle
wichtigen Federn zu sehen sind.
Und wie immer zum Schluss, zeige ich Euch nun ein paar Bilder von Federn, vom Gefieder der Vögel und von Gefiederstörungen bei Vögeln.
Weiterhin viel Spaß auf meinen Seiten, wie z.B. Natur-Vogel-Lexikon oder Zugvögel.
Wollt Ihr zum Thema, Wissen der Vögel etwas erfahren, dann besucht meine
Seiten: Was wissen Vögel und
Intelligente
Krähe. Meine Seite ist für Projekte im Kindergarten und in der
Schule für Vorträge in Biologie, in Zoologie, im Sachkundeunterricht, für
Arbeitsblätter und für Referate im Biologieunterricht sehr
beliebt.
Für die Kinder in der Vorschule und für die Kinder in der Grundschule gibt es
extra Vogelseiten, z.B. mit Küken-Bildern oder mit Vogel-Portraits.
Unsere schönsten Vogel-Beobachtungen haben wir in Europa auf Island, in Skandinavien, in Holland, in Österreich, in Frankreich, in Spanien, in Deutschland in Hamburg, in Bremen, in Schleswig-Holstein, in NRW, in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg, in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen gemacht.
Beobachtungen, Fotografien, Vogel-Bilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg
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