Das Sperberweibchen ist mit seinen 40 cm genauso groß wie eine Ringeltaube. Sperber können bis zu 320g wiegen und sie werden bis zu 15 Jahre alt. Das Sperbermännchen ist ein viertel kleiner, also so groß wie eine Türkentaube. Beim Sperbermännchen ist die Unterseite leicht orange gebändert und die Oberseite blaugrau. Der Kopf ist klein, mit gelben Augen und einem gelben Augenring drumherum.
Beim Sperberweibchen ist die Unterseite grau gebändert und über dem Auge ein heller Streifen. Die Oberseite ist auch blaugrau, mitunter mit weißen Flecken.
Man sieht die Sperber fast in ganz Europa, mit Ausnahme von Island und Nordskandinavien, Sie bevorzugen
Kulturlandschaften, Waldränder, Parks und Gärten. Beim Männchen besteht die Nahrung hauptsächlich aus
Kleinvögeln meistens Meisen und Finken. Das Sperberweibchen nimmt Vögel bis zur Größe einer Taube.
Sperber bleiben meistens nur für eine Brutsaison zusammen. Sie bauen sich gemeinsam ein Nest aus Reisig.
Sie haben eine Jahresbrut in der Zeit von April bis Juni, in der sie 4 bis 6 Eier legen. Die Eier werden
nur vom Weibchen ausgebrütet. Die Brutdauer beträgt bis zu 36 Tagen. Die Nestlingsdauer beträgt ca. 30 Tage,
und dann folgt die Ästlingsdauer von ca. 3 Wochen. Während dieser Zeit hört man die Bettelrufe der Jungen
in der Nähe von Ihrem Horst.
Sperber beim jagen zu beobachten ist schon beeindruckend wie die nächsten Bilder zeigen. Wie z.B.
hier, wenn das Sperberweibchen im Winter, aus einem Versteck heraus, eine Wacholderdrossel fängt.
Das Sperberweibchen wird oft mit einem Habichtmännchen verwechselt. Um das zu vermeiden sollte man immer auf die Augen achten. Beim Habicht sind die Augen orangerot bis gelb, ohne gelben Rand ums Auge. Beim Sperber sind die Augen gelb mit einem gelben Ring herum, dadurch leuchten sie wesentlich mehr.
Der Sperber nutzt bei seiner Jagd meistens den Überraschungseffekt aus. Er ist ein sehr schneller und geschickter Flieger, aber hin und wieder kommt es auch beim Sperber zur Verletzung, bis hin zum Tode. Die besten Beobachtungen haben wir auf der Elbinsel Hamburg Wilhelmsburg und im eigenen Garten gemacht.
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