An alle Naturfreunde die zur IBA und IGA im Jahre 2013 und auch sonst nach Hamburg Wilhelmsburg kommen wollen. Ich hoffe ja das die schöne Natur der Wilhelmsburger Elbinsel bis dahin auch erhalten bleibt und nicht der Profitgier zum Opfer fällt. Bei der Umgestaltung der Elbinsel sollte man immer die Natur im Auge behalten, und z.B. nicht einfach Bäume fällen und gleichzeitig Brutreviere der Beutelmeise zerstören. Mittlerweile fühlt sich die Vogelwelt der Elbinsel sehr wohl, nur mit der Ausnahme der Wiesenbrüter wie z.B. Kiebitz, Rotschenkel, und Sandregenpfeifer, weil die Wiesen zu trockengelegt werden. Am Obergeorgswerder Deich wurden in diesen Jahr durch Vermessungsarbeiten die Kiebitze schon verjagt. Und wieder verlieren die Vögel ein Stück von ihrem Lebensraum. Denn dort soll ein neues Industriegebiet entstehen. Jetzt bleibt den Kiebitzen und den anderen Wiesenbrütern nur noch die Kirchdorfer Wiesen zum brüten übrig. Aber die Kirchdorfer Wiesen sind auch schon von der IBA in Planung. Wo sollen die Kiebitze und Rotschenkel denn dann noch brüten? So kann man auch den Rest der Natur auf der Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg zerstören.
Wenn Ausgleichsflächen neu in der Natur angelegt werden! Die Zerstörung von Lebensräumen, von vielen Vögeln auf den Kirchdorfer Wiesen in Hamburg hat begonnen (2011). Es wurden viel zu viele Erlenbäume gefällt, die als Nahrungsgrundlage vieler Vögel im Winter in der Natur dienen. Man muss sich nicht wundern, wenn in den nächsten Jahren noch weniger Vogelarten in Hamburg überwintern. Sieht so in Hamburg Naturschutz aus? Mehr zum Thema Natur in Hamburg, unter News 2011.
Hier zeige ich Euch ein paar Bilder, auf denen Stieglitze und Erlenzeisige im Winter auf den Kirchdorfer Wiesen in Hamburg nach Nahrung suchen. Wie lange noch?
Aber es gibt auch positives zu melden, wie z.B. das seit ein paar Jahren der Seeadler auf die Elbinsel Wilhelmsburg kommt und es gibt mehrere Wanderfalkenpaare die mit Erfolg brüten. Man kann den Wanderfalken im Industriegebiet beim jagen beobachten. Ausserdem gibt es im Industriegebiet Hohe Schaar die größte zusammenhängende Brutkolonie von Sturmmöwen im Landesinneren. Im Industriegebiet brüten ausserdem Schwarzkopfmöwen, Silbermöwen, Heringsmöwen, Mantelmöwen, Lachmöwen, Austernfischer, Steinschmätzer und vieles mehr. Durch die Ausbreitung von Fuchs, Steinmarder und Marderhund nehmen die Dachbruten der Möwen und Austernfischer in Hamburg immer mehr zu.
Nicht weit vom Zentrum, gleich neben der Autobahn liegt das NSG Rhee. Es finden dort auch Führungen für Vogelbeobachter statt. Hier kann man die Vögel hautnah in der Natur beobachten. Das NSG ist nicht sehr groß, aber hier kann die Natur noch Natur sein. Die Vielfalt kann sich sehen lassen wie z.B. Seeadler, Bussard, Baumfalke, Turmfalke, Rohrweihe, Waldohreule, Neuntöter, Kuckuck, Eisvogel, Schwarzkehlchen, Zaunkönig, Nachtigall, Singdrossel, Dorngrasmücke, Nilgans, Brandgans, Graugans, Löffelente, Reiherente, Schnatterente, Krickente, Knäckente, als Durchzügler Wendehals und als Wintergast Gänsesäger, Pfeifente, Seidenschwänze und Raubwürger. Man kann auch frühmorgens nach Sonnaufgang viele Ringelnattern beim Sonnenbaden beobachten, mit unter bis zu zehn an einer Stelle. Der Steinmarder, das Wiesel und der Fuchs gehören auch dazu. Das war nur ein kleiner Teil von dem was man dort sieht,aber seht selber.
Gegenüber vom NSG Rhee befindet sich ein altes Spülfeld, auf denen viele Vogelarten zu beobachten sind. Hier kann man am Tage die Bartmeisen und die Rohrammern im Schilf beobachten. Außerdem wird das Gebiet vom Bussard, Turmfalken und der Rohrweihe gerne zur Nahrungsbeschaffung benutzt. Und in der Abenddämmerung geht die Waldohreule hier auf Mäusejagd.
Nun komme ich zum NSG Heuckenlock. Das liegt gleich neben der Autobahnausfahrt Stillhorn. Das NSG hat einen Tideauenwald. Das ist in Europa einzigartig , da die Gezeiten zweimal täglich das Gebiet mit Süsswasser überfluten. Hierdurch entstand eine einzigartige Flora und Fauna. Man kann folgende Vögel beobachten, Seeadler, Bussard, Baumfalke, Turmfalke, Rohrweihe, Waldohreule, Kormoran, Graureiher, viele Entenarten, Rohrammer, Bartmeise, Teichrohrsänger und noch einige mehr. Im Herbst bevorzugen zigtausende von Staren das Gebiet als Schlafplatz.
Außer den beiden eben genannten NSG-Gebieten auf der Elbinsel Wilhelmsburg befinden sich am Fuße der ehemaligen Mülldeponie Georgswerder die alten Ziegeleiteiche. Die ebenfalls ein Eldorado für Eisvogel, Bläshühner, Teichhühner, verschiedene Enten- und Gänsearten, Höckerschwäne, Graureiher, Kormoran, Mehl – und Rauchschwalbe, Beutelmeise, Nachtigal, Turmfalke, Bussard, Sperber, Habicht und all die anderen Singvögel sind. Da die ehemalige Mülldeponie Georgswerder für die Öffentlichkeit noch nicht zugänglich ist, konnte sich hier die Vielfalt der Sing- und Greifvögel gut entwickeln. Ich hoffe das dies durch die IBA oder IGA nicht zerstört wird.
Jetzt kommen wir zu einer der schönsten Stellen auf unserer Elbinsel. Das ist die Dove Elbe mit ihren naturbelassenen Uferzonen in denen sich die Vogelwelt besonders wohlfühlt. Es brütet mittlerweile wieder der Haubentaucher mit Erfolg und außerdem sieht man Schmuckschildkröten, Graureiher, Kormoran, zahlreiche Entenarten, Graugans, Nilgans, Eisvogel und im Winter Mandarinenten, Gänsesäger und auch schon mal einen Zwergsäger. Natürlich auch alle Singvögel, Spechte und Greifvögel die man auch in den anderen Naturschutzgebieten der Elbinsel Wilhelmsburg beobachten kann. Mehr zum Thema, unter Wildes Hamburg.
Ich hoffe Ihr habt Euch auch ein bißchen Zeit mitgebracht um die Natur auf Euch einwirken zu lassen. Viel Spaß beim beobachten.
Es gibt die ersten positiven Nachrichten in Sachen Natur in Hamburg Wilhelmsburg zu berichten. Wir haben an den Ziegeleiteichen in Zusammenarbeit mit dem BUND und einigen freiwilligen Helfern eine Flachwasser- und Ruhezone für die Vogelwelt eingerichtet. Zusätzlich haben wir eine Bruthilfe für den Eisvogel eingerichtet und Flöße als Brutplätze für Fluß- und Trauerseeschwalben im See verankert. Ich hoffe das wir bald ein wenig mehr Vögel auf der Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg beobachten können.
Auf der ehemaligen Mülldeponie Hamburg Georgswerder wurde mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf eine Nisthilfe für Turmfalken angebracht. Die Falken in Hamburg haben zu wenig Brutplätze. Es müssen noch mehr Brutplätze für Falken in Hamburg eingerichtet werden. Man kann den Turmfalken beim jagen auf Mäuse auf der alten Mülldeponie Hamburg und an Hamburgs Deichen beobachten. Auf der Deponie brüten auch viele andere Vögel. Die einheimischen Vögel in Hamburg müssen vielmehr geschützt werden. Und denkt immer daran, Vogelschutz ist wichtig.
Wenn Natur weichen Muss! Auf der alten Mülldeponie Hamburg Georgswerder wird die vorhandene Natur wieder zerstört. Zuerst wird alles getan um die Natur auf der alten Mülldeponie wieder in Ordnung zubringen und anschließend wird die Natur durch Solaranlagen zerstört. Man kann aber immer noch ganz gut oben auf der alten Mülldeponie den Vogelzug über Hamburg beobachten.
Im NSG Rhee wurde auf einem alten Spülfeld eine Flachwasserzone eingerichtet. Diese wurde auch gleich von Grau-, Brand- und Nilgänsen angenommen. Sogar der Seeadler hat schon darin gebadet. Wir sind schon gespannt, ob der Seeadler 2011 in Hamburg brüten wird. Die Sturmmöwen besuchten auch täglich die neue Wasserstelle. Sogar ein einzelnes Kiebitz Pärchen wählte die neue Flachwasserzone als ihren Brutplatz aus. Die jungen Kiebitze hatten keine Überlebenschance, denn die Senke trocknete zu früh aus. Im harten Boden fanden die jungen Kiebitze keine Nahrung. Die Flachwasserzone wurde im darauffolgenden Jahr mit einer Planierraupe ausgeschoben. Die freilaufenden Hunde im NSG Rhee machen den Kiebitzen und anderen Tieren sehr zu schaffen.
Die großen Bäume auf dem nächsten Bild wurden zum Teil abgeholzt. Durch meinen Protest bei der zuständigen Behörde konnte ich gerade noch einen Kahlschlag der Bäume verhindern. Mehr dazu auf meiner Seite News 2011. Dadurch wurde dem Seeadler in Hamburg, einer von seinen Ansitzen vernichtet. Sieht so Naturschutz aus? Naturschutz ist für mich, das alles in einer intakten Natur geschützt werden muss und nicht nur ein Vorkommen. Auf der Wiese an der Rhee wird leider nur der Kiebitz geschützt und nicht alle Tiere. Das ist nicht nachvollziehbar. Die Natur ist doch für alle da. Es wäre besser, wenn sich nicht so viele Menschen in die Natur einmischen würden.
Am Obergeorgswerder Deich, direkt an der Norderelbe, entsteht zur Zeit ein Rückhaltebecken mit einer kleinen Insel, nicht weit vom Naturschutzgebiet Rhee. Das Rückhaltebecken ist tideabhängig und wird ständig mit Frischwasser versorgt. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber ich konnte schon die ersten Vögel beobachten wie Sandregenpfeifer, Flussuferläufer, Bachstelzen, Lachmöwen und Rabenkrähen hier nach Nahrung suchten.
In Hamburg Moorwerder werden die alten Spülfelder für Ausgleichsmaßnahmen genutzt. Sie werden mit jungen Bäumen und Sträuchern bepflanzt.
Es ist ein Jahr vergangen und nun seht selber was im Rückhaltebecken so los
ist. Mehr hierzu auf meiner Seite: Kampf
ums Überleben.
Wie sieht es am Rückhaltebecken 2012 am Obergeorgswerder Deich aus. Die
Uferzonen sind mit Schilf zugewachsen und Sandregenpfeifer und Flussuferläufer
habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Weiterhin viel Spass beim Vögel beobachten, und auf meinen anderen Seiten, wie z.B. Hamburg oder Wanderfalken in der Stadt.
Wollt Ihr zum Thema, Wissen der Vögel etwas erfahren, dann besucht meine
Seiten: Was wissen Vögel und
Intelligente
Krähe. Meine Seite ist für Projekte im Kindergarten und in der
Schule für Vorträge in Biologie und für Referate im Biologieunterricht
sehr beliebt.
Für Vorschule und Grundschule gibt es extra Vogelseiten, z.B. mit Küken-Bildern oder mit Vogel-Portraits.
Beobachtungen, Fotografien, Vogel-Bilder und Autor: Gerhard Brodowski Hamburg
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